Person Res Groß ganz privat
Aus IT-Services Dipl.-Ing. Andreas Gross
Res Groß, Jahrgang 1955, ist nicht nur ein gelernter Diplomingenieur für Computertechnik, sondern war schon von Kindesbeinen an ein geborener Geschäftsmann.
Als 5 jähriger verkaufte er an die Mitglieder des örtlichen Tennisclubs (der Lieblingssport seines Vaters, Maschinenbau-Ingenieur) seine selbstgezüchtete Petersilie für 50 Pfennig.
Gerade ins Gymnasium gekommen geriet er in die Anfänge der 1968er Schüler und Studentenbewegung: Dort wurde eine Schülerzeitung herausgegeben: Der rote Wecker. Was kann ein geborener Geschäftsmann damit schon anfangen?
Nun: Groß verkaufte die Anzeigen in der Schülerzeitung auf der Basis von 10% Provision an die Geschäftsleute des Einzugsgebiets. Mit dem Fahrrad und einer Aktentasche unterwegs machte der Groß Kaltkontakte bei den Unternehmern. Das war ein voller Erfolg! - Regelmäßige 4000 DM Umsatz erbrachten ihm ein passables Sackgeld und der roten Schülerzeitung eine solide Kapitalbasis. - Für Politik interessierte sich Groß erst wesentlich später.
Als Teenie war er nicht nur hinter den Mädchen her, sondern experimentierte in seinem Keller-Labor: Mikroskopie, Chemiebaukasten, Elektro- und Elektronik. Während manche Mitschüler nur herumhingen, hat er sich mit den Wundern der Natur befasst.
Mit 17 Jahren interessierte er sich so sehr für Computer, dass er sich ein Buch über Fortran-Programmierung anschaffte. Damals waren Computer große Anlagen in abgesicherten und vollklimatisierten Räumen. Die Programm- und Dateneingabe erfolgte meist über Lochkarten und war einer kleinen Elite vorbehalten. Wie soll ein Computer-Kid da seinem Faible nachgehen können? Nun: ehrlich gesagt benutzte Groß einfach unerlaubter Weise den Großcomputer der Uni Hamburg um erste Programmiererfahrungen zu gewinnen: Er lieh sich dafür die Zugangsdaten eines Mathematik-Studenten aus. Damals ging es um Sekundenbruchteile von Rechenzeit und es wurde natürlich kein Schaden angerichtet. Jugendsünden.
Als frischbackener Computer-Ing. schaffte sich Groß 1982 seinen ersten eigenen Computer an. Es war die frühe Anfangszeit der Personalcomputer, Anfang der 80er noch "Microcomputer" genannt, ein Z80-Prozessor mit CP/M-Betriebssystem und einer 256 kb-Diskette (8 Zoll) als einzigen "Plattenspeicher". Mitglied im Hamburger CP/M-User-Club: dort wurden die erste Public Domain Software getauscht: Heute nennt man das Open Source.
Wer mehr über Groß persönlich erfahren will, hier der Link zu seiner privaten Homepage: http://www.AndreasMGross.de -
Da wird es dann sehr intim.



